01.

Vom Fertigungsdatensatz zum geprüften BIM-Objekt: Wir machen Ihre Produkte planungsfähig.

Wir übersetzen Ihre CAD-Daten, technischen Zeichnungen und Bestandsbauteile in performante IFC-Modelle – auf Basis der vereinbarten Anforderungen von Planern, Architekten und Zielsystemen.

02.

Warum Ihre internen Konstruktionsdaten die digitale Bauplanung blockieren.

Ihre internen 3D-Daten aus Systemen wie SolidWorks, Inventor oder STEP sind Meisterwerke der Ingenieurskunst – optimiert für die CNC-Fertigung, den Werkzeugbau und die wirtschaftliche Produktion. Doch genau diese Detailtiefe wird in der Bauplanung (BIM) zum fatalen Verhängnis.

  • Der Datengau im CAD-System:
    Ein einziges Bauteil, das jedes Schraubengewinde, jede innere Dichtungslippe und komplexe Kühlrippen exakt abbildet, bläht die Dateigröße astronomisch auf. Wird Ihr Produkt nun hundertfach in einem Großprojekt (z. B. einem Krankenhaus oder Bürokomplex) platziert, kann es die Performance von BIM- und Planungssoftware erheblich beeinträchtigen.
  • Der frustrierte Planer sortiert aus:
    Architekten und TGA-Planer arbeiten unter extremem Zeitdruck. Sie haben weder die Kapazitäten noch die Werkzeuge, um „schwere“ Herstellermodelle manuell herunterzubrechen. Objekte mit ungünstigem Detaillierungsgrad oder fehlenden Produktinformationen können in Planungsprozessen weniger gut geeignet sein und durch optimierte Alternativen ersetzt werden.

Bei vielen größeren Bau- und Infrastrukturprojekten werden digitale Lieferfähigkeit und strukturierte Produktdaten zunehmend wichtiger.

Der digitale Wandel im Bauwesen ist keine Option mehr, sondern regulatorische Realität. Wer heute nicht digital lieferfähig ist, existiert für moderne Großausschreibungen schlichtweg nicht mehr.

  • Das harte K.o. bei öffentlichen Ausschreibungen:

    Bei bestimmten öffentlichen Infrastruktur- und Bundesbauprojekten werden BIM-Methoden und digitale Modellinformationen nach den jeweiligen Projekt- und Auftraggeberanforderungen verbindlich vorgegeben.

    Fehlende oder nicht erfüllte Datenanforderungen können dazu führen, dass ein Produkt in bestimmten Planungs- oder Ausschreibungsprozessen nicht berücksichtigt wird – noch bevor überhaupt über Preise, Qualität oder Lieferzeiten verhandelt werden kann.
  • Die Barriere der Herstellerneutralität:
    Öffentliche Auftraggeber dürfen keine proprietären Dateiformate vorschreiben.
    sodass sie für die vorgesehenen BIM-Systeme und Anwendungsfälle möglichst kompatibel und zuverlässig nutzbar sind. Für den herstellerübergreifenden Datenaustausch werden häufig offene Standards wie IFC nach ISO 16739 eingesetzt. Wir transformieren Ihre Daten auf Basis der vereinbarten IFC-Version und bereiten sie für die vorgesehenen BIM-Systeme und Anwendungsfälle auf. Die konkrete Kompatibilität wird anhand der Zielsoftware und des jeweiligen Anwendungsfalls geprüft.
  • Gnadenlose automatisierte Prüfprozesse:
    Generalunternehmer jagen importierte Daten durch Prüfprogramme wie Solibri. Fehlende oder unvollständige Eigenschaften können bei automatisierten Modellprüfungen zu Beanstandungen führen und die weitere Verwendung im Projekt erschweren.